Abriss Terrasse

Mit dem Neubau der Terrasse musste ich schon recht früh – Mitte März – anfangen, bevor die Pflanzen wieder anfangen zu sprießen. Den Wilden Wein konnte ich recht gut aus dem alten Baustahlgeflecht entfernen, allerdings musste ich ein paar Ranken abschneiden, da sie zu sehr verwachsen waren. Während sich die Demontage des Holzzaunes und das Abflexen der Rankhilfe als relativ einfach zeigte, waren die Eckpfosten aus Winkelstahl eine kleine Herausforderung. Mehr als die Hälfte waren im Erdreich versenkt. Zum Glück waren die nicht zusätzlich im Estrich gegossen. Aus den langen Teilen des Baustahls habe ich mir gleich weitere Meterstücke (ca. 1,20) geschnitten, die ich dann später zum Spannen der Maurerschnur verwendet habe. Da die Metallstäbe, zum Spannen der Maurerschnur, sehr fest im Boden stecken müssen, sollten diese etwas länger sein. Meine vorhandenen Stangen, die ich für den Schuppenbau verwendete, waren leider auch etwas zu kurz.

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Beim Freilegen der Pfosten stieß ich dann auch noch auf die Versorgungsleitung für den Wasseranschluss im Garten. Warum der nun ausgerechnet direkt an der Terrasse verlegt wurde, ist mir immer noch ein Rätsel. Auf jeden Fall war es ein kleines Problem, da auf dieser Höhe die neuen Kantensteine für die Terrassenumrandung gestellt werden sollten.

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Eine weitere Überaschung war das Ringfundament. Bis zum Abheben der ersten Platten, bin ich immer davon ausgegangen, dass die Platten nur in Sand verlegt waren. Ich fing an, dass Fundament mit einen Fäustling zu entfernen, was sich als recht müssig heraus stellte. Mit dem Bohrhammer und Meiselaufsatz ging es dann aber recht schnell. Beim Freilegen des Fundaments wurde dann auch sichtbar, dass ein Teil der Bodenplatte vom Haus Feuchtigkeit gezogen hatte. Offensichtlich ging hier das Gefälle in die falsche Richtung. Damit genug Zeit zum Trocknen war, habe ich den gesamten vorderen Teil der Bodenplatte freigelegt.

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Für den Aufbau des Untergrundes der Terrasse sollte als unterste Schicht eine Sand Schotterschicht verwendet werden. Ich habe also versucht dass Ringfundament gleich in richtig kleine Stücke zu meiseln, da ich diesen dann untermischen wollte. Zum Schluss hieß es dann alle Platten runter. Das bedeutete, 80 Platten a` ca. 27 Kilo. Hier wurde auch deutlich, dass die Platten nicht nur in Sand, sondern in einer Art Sand-Betongemisch lagen. Teilweise hingen dann ordentliche Klumpen an den Terrassenplatten.

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Das waren dann weitere 2,2 Tonnen, die erst mal an die Seite gestellt wurden.

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