Neue Terrasse

Nach gut 25 Jahren hat auch an der Terrasse der Zahn der Zeit genagt.
Die Zaunumrandung hat sich immer mehr in „Nichts“ aufgelöst und die Platten sind mehr und mehr abgesackt. Nicht ohne Grund habe ich den Neuausbau immer wieder vor mir hergeschoben, da mir der Arbeitsaufwand sicherlich bewusst war. Vorab sei gesagt, insgesamt wurden ca. 12 Tonnen Material bewegt. Aller Anfang ist schwer und so habe ich lange überlegt wie rette ich die Weinranken, die über die Jahre gewachsen sind und einen natürlichen Sichtschutz darstellen. Wie wird der neue Zaun gestaltet, um den Wein wieder ranken zu lassen. (Die alte Rankhilfe war aus Baustahl zusammengeschweißten Stangen) Und nicht zuletzt die Terrasse selbst, die mit ihren 50 x 50 Platten eine exakte Größe von 4 x 5 Meter ergab. Da der Wein unmittelbar an der Terrasse gewachsen ist, war mir klar, dass ich die Terrasse um ca. 30 cm in der Breite verkleinern muss, was zur Folge hatte, ich musste viele Platten auch schneiden. Kurzzeitig hatte ich den Gedanken, die alten Platten gegen Neue, kleinere auszutauschen. Aber wohin mit den alten Terrassenplatten? Die Entsorgungskosten und die Kosten neuer Platten haben mich letztendlich davon abgehalten. Wie aus Meinem vorangegangenen Projekt Schuppenreparatur zu lesen ist, handelt es sich hier um einen Kleingarten. Und bei aller Euphorie, manchmal muss auch die Vernunft siegen. An dieser Stelle möchte ich noch darauf hinweisen, dass beim Bau der Terrasse die gleichen Werkzeuge (Werkzeuge) benötigt werden, wie schon zur Schuppen-reparatur. Zusätzlich hatte ich noch einen Bohrhammer und einen ausgeliehenen Rüttler im Einsatz.  Also zusammengefasst waren der Plan die Terrasse vollständig abzureißen, einen Rahmen aus Kantensteinen zu stellen, in denen die (alten) Platten wieder verlegt werden, sowie der Neubau einer Terrassenumrandung mit Rankhilfe.

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